Beurteilung
Beurteilung
Abschnitt betitelt „Beurteilung“Wie kommt es zur Beurteilung in INSY - Informationssysteme?
Als Basis dient die Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) des Bundes.
Benotung
Abschnitt betitelt „Benotung“Die Note entsteht aus mehreren Bausteinen:
- Mitarbeit: die wöchentlichen Übungsbeispiele (Abgabe, Qualität, Präsentation der eigenen Lösung) und die aktive Beteiligung im Unterricht.
- Praktische Leistungsfeststellungen: angesagte Übungen und/oder Tests am Rechner oder auf Papier.
- Projektarbeit: die Datenbankanwendung am Jahresende inklusive Umsetzung und Präsentation.
Die genaue Gewichtung wird zu Schuljahresbeginn in der Klasse besprochen.
Grundsätze
Abschnitt betitelt „Grundsätze“-
Jede abgegebene Übung zählt zur Mitarbeit, auch eine unfertige Lösung, wenn der Versuch dokumentiert ist.
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Wer seinen Code oder sein Modell nicht selbst erklären kann, bekommt dafür keine Wertung.
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Abgabetermine gelten verbindlich. Verspätete Abgaben werden nur nach Absprache berücksichtigt.
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Eine fehlende Abgabe schützt nicht vor der Präsentation. Auch wer eine Aufgabe nicht gelöst hat, kann gebeten werden, sie vorzustellen.
Kompetenzraster - 3. Klasse
Abschnitt betitelt „Kompetenzraster - 3. Klasse“Der Kompetenzraster zeigt, welche Leistung zu welcher Note gehört. Die Stufen folgen der LBVO:
- Genügend Die wesentlichen Bereiche sind überwiegend erfüllt.
- Befriedigend Die wesentlichen Bereiche sind zur Gänze erfüllt.
- Gut Die Leistung geht über das Wesentliche hinaus.
- Sehr gut Aufgaben werden eigenständig gelöst und das Gelernte sicher auf neue Fälle übertragen.
Jede Stufe schließt die darunterliegenden mit ein.
Datenbanksysteme und Architektur
Abschnitt betitelt „Datenbanksysteme und Architektur“Motivation, Kategorisierung, Ebenenmodell
- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann erklären, welche Vorteile ein Datenbanksystem gegenüber einer losen Sammlung von Dateien hat, und die drei Ebenen benennen.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann Datenbanksysteme kategorisieren und das Drei-Ebenen-Modell an einem Beispiel erläutern.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann die Architektur einer Datenbankanwendung skizzieren und die Aufgaben der einzelnen Ebenen voneinander abgrenzen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann für ein neues Szenario eine passende Architektur begründen und aufzeigen, welche Probleme ohne Datenbanksystem entstehen.
Datenmodellierung
Abschnitt betitelt „Datenmodellierung“ER-Modell nach Chen und Krähenfuß
- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann Entities, Attribute und Beziehungen in einem gegebenen ER-Diagramm ablesen.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann für eine überschaubare Aufgabenstellung ein ER-Modell mit Kardinalitäten erstellen.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann Generalisierung und Aggregation einsetzen und ein Modell auf Wohlgeformtheit und Konsistenz prüfen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann für eine offen formulierte Problemstellung ein tragfähiges Modell entwerfen und ein fremdes Modell begründet kritisieren.
Relationenmodell
Abschnitt betitelt „Relationenmodell“Mapping, Schlüssel, Fremdschlüssel
- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann Relationen, Attribute und Schlüssel in einem gegebenen Schema benennen.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann ein ER-Modell nach den Transformationsregeln in Tabellen überführen.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann 1:1-, 1:n- und m:n-Beziehungen sowie Generalisierungen korrekt abbilden und die Fremdschlüssel richtig setzen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann Entwurfsentscheidungen beim Mapping begründen und Alternativen abwägen, etwa den Umgang mit NULL-Werten.
Abfragesprache SQL
Abschnitt betitelt „Abfragesprache SQL“SELECT, DML, Aggregation, Joins, Subqueries, Views
- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann einfache SELECT-Abfragen mit WHERE schreiben und Daten mit INSERT, UPDATE und DELETE verändern.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann Daten gruppieren und aggregieren und zwei Tabellen über einen Join verbinden.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann mehrstufige Joins, Subqueries und Views für konkrete Fragestellungen einsetzen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann für eine offene Fragestellung selbst die passende Abfrageform wählen und die Lösung begründen.
Integrität und Normalisierung
Abschnitt betitelt „Integrität und Normalisierung“- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann Primär- und Fremdschlüssel sowie referentielle Integrität an einem Beispiel erklären.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann die Anomalien in einer nicht normalisierten Tabelle benennen.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann eine Relation bis zur dritten Normalform zerlegen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann Integritätsregeln und Normalisierung gegen praktische Anforderungen wie Performance abwägen.
Datenbankanwendung
Abschnitt betitelt „Datenbankanwendung“- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann eine vorgegebene Datenbank aufsetzen und einfache CRUD-Operationen ausführen.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann eine kleine Datenbankanwendung nach Vorgabe umsetzen.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann eine einfache Anwendung mit Views und Benutzerrechten weitgehend selbstständig entwickeln.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann ein kleines Datenbankprojekt eigenständig planen, umsetzen und präsentieren.
Methoden- und Sozialkompetenz
Abschnitt betitelt „Methoden- und Sozialkompetenz“- Genügend Der Schüler oder die Schülerin kann Übungen termingerecht abgeben.
- Befriedigend Der Schüler oder die Schülerin kann Aufgaben im Team koordiniert bearbeiten und Absprachen einhalten.
- Gut Der Schüler oder die Schülerin kann den eigenen Arbeitsstand nachvollziehbar dokumentieren und im Team Konflikte sachlich lösen.
- Sehr gut Der Schüler oder die Schülerin kann Verantwortung für ein Teilprojekt übernehmen und das eigene Vorgehen kritisch reflektieren.
Für eine Note muss die jeweilige Stufe in allen fachlichen Bereichen erreicht sein. Liegen einzelne Bereiche darunter, entscheidet das Gesamtbild nach LBVO.